Oldenburg

Ein „Rucker Park“ für Oldenburg

In dem Artikel in der NWZ habe ich davon gesprochen, dass insbesondere die Vereine gefordert sind, Maßnahmen zur Förderung des Sports zu treffen. Wie ich inzwischen feststellen konnte, hat die Stadt Oldenburg versucht, sehr flächendeckend über das gesamte Stadtgebiet zumindest Körbe aufzustellen. Über den Sinn und/oder Unsinn eines Korbes auf Gras auf dem Hinterhof oder direkt neben einem Sandkasten, möchte ich an dieser Stelle eigentlich gar nicht sprechen, aber bei einer genaueren Begutachtung muss ich feststellen, dass sich bei der Stadt Oldenburg anscheinend niemand ernsthaft mit dem Thema auseinandergesetzt hat. Dadurch wurde das Projekt „Körbe für die Stadt“, wie ich es mal nennen möchte, nur sehr halbherzig und teilweise anscheinend auch ohne sonderlich viel Verstand umgesetzt. Ich muss glaube ich niemandem erklären, dass es durchaus ein erhöhtes Verletzungsrisiko gibt, wenn unter einem Korb, der quasi direkt neben einer Sandkiste errichtet wurde, dieser Sand verstreut liegt und zudem die vorzufindenden Flächen entweder gepflastert oder asphaltiert sind. Warum gibt es keine entsprechenden Tartanplätze? Bei „livestrong.com“ gibt es einen interessanten Artikel über den Einfluss des Untergrunds auf das Spielverhalten und das Verletzungsrisiko. Sehr lesenswert und m.M.n. durchaus einen Blick wert, wenn es darum geht, wie man es richtig macht @Stadt Oldenburg/Vereine.

Auch sprach ich in meinem Artikel von dem Vorbild USA, welches mit einem Big Brother Programm (bbbs.org) u.a. dafür sorgt, dass z. B. jüngere Spieler von älteren Spielern angeleitet werden, sei es Basketball, Fußball oder sonst eine Sportart oder Aktivität. In diesem Fall könnten die Big Brothers/Sisters Verantwortung über bereitgestellte Plätze übernehmen, damit gewährleistet ist, dass diese Plätze auch immer sauber sind und dazu einladen, wirklich zu spielen. Dabei wollte mir die ganze Zeit ein bestimmter Platz nicht mehr einfallen -> der Rucker Park.

Beim Rucker Park handelt es sich um ein Basketballfeld, welches in Harlem, New York steht und recht bekannt dafür ist, dass zahlreiche Basketball-Profis, darunter auch diverse NBA-Spieler, dort quasi groß geworden sind. Genau so ein Platz schwebt mir vor, wenn ich von einem echten Court spreche. Vernünftiger Belag, vollständige Markierungen, sehr hochwertige Korbanlagen mit Plexi-Backboards und gefederten Ringen, eine kleine Tribüne, Beleuchtung für die Abendstunden und als Krönung noch eine Anzeigetafel.

Was spricht dagegen, einen solchen Court in Oldenburg zu errichten? Idealerweise könnte solch ein Court z.B. an der Maastrichter Straße entstehen, evtl. sogar in unmittelbarer Nähe zum Trainings-Center der EWE Baskets. Ob so etwas kommen wird? Wer weiß das schon. Einen Sponsor hätte ich auf jeden Fall schon mal. Fehlen nur noch Baugelände und tatkräftiger Helfer/Unterstützer 😉


Rucker Park
Quelle: NYCGovParks.org
Rucker Park Seitenansicht
Quelle: NBC Pro Basketball Talk

 

Rucker Park bei Nacht
Quelle: BallOverAll.com

Basketball-/Streetball-Plätze in Oldenburg – Suche

Nachdem ich nun aufgrund des Artikels in der NWZ diverses Feedback erhalten habe, wurde mir u.a. auch eine offizielle Auflistung der in Oldenburg vorhandenen und geplanten Plätze mit Stand 2012 vom Sportausschuss der Stadt Oldenburg zur Verfügung gestellt, die ich nun nach und nach abarbeiten werde. In dieser Auflistung ist auch eine Zustandsbewertung enthalten, die in vielen Fällen allerdings nicht die Realität widerspiegelt. 

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Die NWZ

Sebastian Basketball NWZ

Heute wurde ich direkt geweckt durch eine Nachricht per WhatsApp mit einem lustigen Foto eines NWZ-Artikels „Basketballer setzt zum Sprung an“ – in der Hauptrolle irgendwie meine Wenigkeit. Ganz schön großer Aufhänger dafür, dass ich eigentlich nur ein klein wenig meinem Ärger in Form dieses Blogs Luft gemacht habe. Aber sehr schön, dass mein Wort Gehör gefunden hat und ich – wie ich im Gespräch mit der NWZ erfahren habe – anscheinend nicht wirklich alleine damit dastehe. Zwar sind nicht meine Nachbarn meinem Beispiel gefolgt, wie in dem Artikel zu lesen und auch bedarf es einer detaillierteren Ausführung zum Thema „Big Brother“ Programm, aber  wichtig ist, dass mein Beitrag in meinem Blog und nun in Form eines NWZ-Artikels eventuell etwas bewegt, damit sich dieser tolle Sport wieder stärker in das Licht der Öffentlichkeit  zurückspielt. Hier geht´s zum Online-Artikel

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Basketball-Courts in Oldenburg

Wie in meinem Blog zum Thema „Basketball und Schuhe in Oldenburg„, gestaltet sich die Suche nach geeigneten Basketball-Courts in Oldenburg doch etwas schwieriger. „Damals“, da sah das noch ganz anders aus. Ok, das ist jetzt halt dann auch knapp 20 Jahre her, aber früher stand an jeder Ecke und hinter jeder Turnhalle, auf jedem Schulhof und selbst dort, wo man es nicht vermutet hätte … überall stand und/oder hing ein Basketballkorb. Und heute? Heute ist das Thema Basketball in Oldenburg durch die EWE Baskets gefühlt deutlich populärer als Fußball, doch auf den Straßen, auf den Schulhöfen, an den Turnhallen … da herrscht überwiegend gähnende Leere. Und falls man doch mal einen Korb erblickt, dann in einem Zustand, der sich als fast unspielbar erweist, wie z.B. die Körbe auf dem Schulhof des Herbartgymnasiums.

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Basketball und passende Schuhe in Oldenburg

So, da wären wir wieder im alltäglichen Wahnsinn angekommen. Ich wollte doch nur Basketball spielen. Doch dass dies zu einer Mammut-Gedulds- und Nervenprobe werden könnte, war mir zu Anfang nicht wirklich klar.

Vor einiger Zeit wurde ich bei einer Kohlfahrt gefragt, ob ich nicht Lust hätte, in der inoffiziellen, Ligen-fernen aber doch sehr ambitionierten Basketball-Truppe der Nachbarschaft mitzuspielen. Dass ich JA schon förmlich schrie, erwähne ich hier nur der Dramaturgie halber, denn es gab in meiner Jugend eigentlich nichts anderes als Basketball für mich. Leider musste ich den Sport an den Nagel hängen, da der Job dies nicht mehr wirklich zuließ.

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Timelapse auf der Huntebrücke

Ganz spontan rief mich mein Freund Ronny an und meinte, ich müsste unbedingt mit meiner Kamera und ´nem Stativ auf die Huntebrücke kommen. Eigentlich schon in Feierabend-Stimmung mit den Füßen auf dem Sofa liegend, begab ich mich dann doch noch auf den Weg und stieß 30 Minuten später dazu. Nach kurzer Aufbauphase und Klärung der Versorgungsfrage (Pizza oder Pizza und wer besorgt überhaupt?), knipste die Kamera dann los und machte 3 Stunden alle 10 Sekunden ein Foto.

Das Video ist nicht wirklich perfekt, aber es gibt einen ganz guten Ausblick auf die Möglichkeiten, die man mit ein wenig Geduld, Zeit und einer Fotokamera hat. Danke an Ronny für diese schöne Zusammenarbeit.

Was ist Timelapse oder Timelapse-Fotografie?
Es handelt sich dabei um Zeitrafferaufnahmen, die aus unzähligen Einzelfotos entstehen, welche in einem bestimmten Intervall geschossen wurden und dann im Post-Prozess zu einem Video zusammengefügt werden. Legt man eine Bildwiederholfrequenz von 30 Bildern pro Sekunde zugrunde, benötigt man 1800 Bilder für eine flüssige Minute, mindestens 24 Bilder/Sekunde sollten es mindestens sein.