Was mich nervt

Der Trend zu Multifunktions-Sportplätzen

Sportpark Eversten

Sportpark Eversten

In meinem Beitrag Ein Rucker Park für Oldenburg habe ich die halbherzige Umsetzung von Sportanlagen kritisch hinterfragt und angeregt, einen dedizierten Basketball-Court im Stil des Rucker Parks in Harlem, NY zu bauen. Dieser Beitrag ist nun bereits knapp 3 Jahre alt und es ist an der Zeit, die aktuelle Lage zu beleuchten.

Wirklich viel hat sich – zumindest in Oldenburg – nicht getan, wenngleich es inzwischen z. B. beim GvO in Osternburg/Tweelbäke inzwischen eine für mein Empfinden sehr große Basketballabteilung für Kinder und Jugendliche gibt und es Überlegungen gibt, einen Außenplatz zu realisieren. Auch in Eversten ist etwas passiert. Seit 2016 heißt das Sportgelände „Hundsmühler Höhe“ des TuS Eversten nun „Sportpark Eversten“.

Sportpark – da denkt man doch gleich an ein Areal, auf dem alle möglichen Sportarten betrieben werden können. Um die Spannung nun aber nicht zu groß werden zu lassen, löse ich direkt auf: (Sehr) weit gefehlt. Primär geht es hier um drei große Fußballfelder und einen Multifunktions-Bereich, der mit Holzspäne verfüllt wurde, und – um es zumindest anerkennend festzustellen – neben einem Trampolin auch einen Basketballkorb bereitstellt. Aber genug der Anerkennung. Die Umsetzung ist auch in diesem Fall wieder einmal mangelhaft und damit reiht sich auch der Sportpark Eversten ein in die lange Liste der trostlosen und halbherzigen Versuche, den Basketballsport zu fördern. Aber was will man erwarten von einem Verein, der sich allen möglichen (auch Nischen-)Sportarten verschrieben hat, nur nicht dem Basketball?

Wir haben gelernt: Der TuS Eversten macht vor, wie man es absolut nicht machen sollte, auch wenn prinzipiell nichts gegen Multifunktions-Sportplätze einzuwenden ist. Sehr vorbildlich ist da der Sportgarten Bremen, der 2016 sogar noch um eine Skatehalle erweitert wurde und eine eigene Freifläche für Basketball/Streetball beinhaltet. Bitte mehr davon!

Mittlerweile ist ein starker Trend zu Multifunktionsplätzen zu erkennen, doch hat dieser Trend bzw. die Umsetzung, wie ich beobachten durfte, einen großen Haken: Die Flächen werden oft nicht klar gegliedert sondern vermischt. Der Sportpark Eversten soll hier nur als Negativbeispiel dienen. Andere Städte, Kommunen und Gemeinden lösen es bereits besser, mitunter aber leider auch nur halbherzig.

Die häufigste Form, die mir in der letzten Zeit aufgefallen ist, ist der Mischplatz Basketball/Fußball. Und bedenkt man, dass großartige Basketballspieler wie z.B. Vaughn Duggins von den EWE Baskets mehr oder minder auch zeitgleich auf hohem Niveau Fußball gespielt hat, ist diese Kombination vielleicht gar nicht mal so abwegig. Doch das WIE ist hier entscheidend. Oftmals werden Fußballtore direkt unter den Korbanlagen platziert und das teilweise so ungünstig, dass ein Spiel unter dem Korb gar nicht möglich ist. Da stelle ich mir natürlich die Frage: Wer zum Teufel denkt sich so etwas aus ? Wie will ich denn Kinder/Jugendliche für Basketball begeistern, wenn die bereitgestellte Spielfläche durch Fußballspieler besetzt ist? Natürlich lässt sich diese Frage auch umgekehrt stellen.

Um nicht nur den Sport sondern eine Sportart gezielt zu fördern, ist es meiner Meinung nach entscheidend, den Fokus unmissverständlich auf die jeweilige Sportart zu richten und nicht – aus wirtschaftlichen oder vielleicht auch aus gut gemeinten Gründen – zu vermischen. Fußball – und das möchte ich nur der Vollständigkeit halber noch einmal in Erinnerung rufen – kann an so ziemlich jeder beliebigen Stelle gespielt werden. Beim Basketball verhält es sich ob der benötigten Korbanlage leider anders, wodurch es umso wichtiger ist, geeignete und vor allem dedizierte Flächen bereitzustellen, um diesem Sport die Aufmerksamkeit zu geben, die er verdient.

Basketball-/Streetball-Plätze in Oldenburg – Suche

Nachdem ich nun aufgrund des Artikels in der NWZ diverses Feedback erhalten habe, wurde mir u.a. auch eine offizielle Auflistung der in Oldenburg vorhandenen und geplanten Plätze mit Stand 2012 vom Sportausschuss der Stadt Oldenburg zur Verfügung gestellt, die ich nun nach und nach abarbeiten werde. In dieser Auflistung ist auch eine Zustandsbewertung enthalten, die in vielen Fällen allerdings nicht die Realität widerspiegelt. 

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Basketball-Courts in Oldenburg

Wie in meinem Blog zum Thema „Basketball und Schuhe in Oldenburg„, gestaltet sich die Suche nach geeigneten Basketball-Courts in Oldenburg doch etwas schwieriger. „Damals“, da sah das noch ganz anders aus. Ok, das ist jetzt halt dann auch knapp 20 Jahre her, aber früher stand an jeder Ecke und hinter jeder Turnhalle, auf jedem Schulhof und selbst dort, wo man es nicht vermutet hätte … überall stand und/oder hing ein Basketballkorb. Und heute? Heute ist das Thema Basketball in Oldenburg durch die EWE Baskets gefühlt deutlich populärer als Fußball, doch auf den Straßen, auf den Schulhöfen, an den Turnhallen … da herrscht überwiegend gähnende Leere. Und falls man doch mal einen Korb erblickt, dann in einem Zustand, der sich als fast unspielbar erweist, wie z.B. die Körbe auf dem Schulhof des Herbartgymnasiums.

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Basketball und passende Schuhe in Oldenburg

So, da wären wir wieder im alltäglichen Wahnsinn angekommen. Ich wollte doch nur Basketball spielen. Doch dass dies zu einer Mammut-Gedulds- und Nervenprobe werden könnte, war mir zu Anfang nicht wirklich klar.

Vor einiger Zeit wurde ich bei einer Kohlfahrt gefragt, ob ich nicht Lust hätte, in der inoffiziellen, Ligen-fernen aber doch sehr ambitionierten Basketball-Truppe der Nachbarschaft mitzuspielen. Dass ich JA schon förmlich schrie, erwähne ich hier nur der Dramaturgie halber, denn es gab in meiner Jugend eigentlich nichts anderes als Basketball für mich. Leider musste ich den Sport an den Nagel hängen, da der Job dies nicht mehr wirklich zuließ.

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Das Neuland der Kanzlerin

Tja, da wären wir wieder im alltäglichen Wahnsinn, der – losgetreten von Herrn Snowden – seit einigen Wochen und Monaten für immer neue Enthüllungen sorgt. Unser werter Herr Innenminister Friedrich fand ja so oder so die ganzen Unterstellungen zur NSA-Affäre völlig absurd und ätzte recht fleißig gegen den neuen Antiamerikanismus. Und Herr Pofalla … ja der ist der festen Überzeugung, dass alles mit den deutschen Datenschutzgesetzen in Einklang ist und nicht gegen geltendes Recht verstößt. Das muss man sich mal ganz kurz auf der Zunge zergehen lassen … Im Klartext heißt das: Spionage ist erlaubt, solange sie mit den Datenschutzgesetzen im Einklang sind. Hmmmkay … lassen wir jetzt mal so stehen.

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Genervt!

Tja, es gibt Dinge, die nerven einfach. Facebook zum Beispiel, oder die USA und insbesondere die NSA. Fukushima nervt auch mal ganz gewaltig. Und meine Freundin? Nein, die nervt nicht. Was für ein Glück. Warum gibt es nicht Freundinbook oder die United States of Freundin mit der National Freundin Agency? Oder Freundinshima … dann sähe es ganz anders aus auf dieser Welt. Na man wird ja wohl noch träumen dürfen, oder? 🙂